Sie wollen Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen?


Dann finden Sie auf dieser Seite erste Informationen.

Bedeutung

Den Auftrag zur Taufe hat Jesus Christus seiner Gemeinde gegeben. Die Taufe geschieht auf
den Namen des dreieinigen Gottes, Gott sagt bei der Taufe sein »Ja« zum Menschen.

Meist bringen Eltern ihre Kinder in den ersten Monaten ihres Lebens zur Taufe. Dabei kommt
zum Ausdruck, dass Gottes Liebe von vornherein gilt. Sie hängt nicht von unserer Einsicht,
unserer Mühe und unserem Glauben ab.

Die Taufe soll aber nicht folgenlos bleiben. Sie zielt darauf, dass ein Mensch Gottes
Geschenk im Glauben annimmt, selber »Ja« dazu sagt.

Zur Kindertaufe gehört deshalb untrennbar die Konfirmation. Bei ihrer Konfirmation sprechen
die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihr »Ja« zur Taufe und bekennen sich zu Gott.

Bei der Taufe von Erwachsenen erfolgt das Bekenntnis zu Gott im Rahmen der Tauffeier.
Genauere Infos zur Erwachsenentaufe finden Sie hier.
https://www.ekd.de/einsteiger/erwachsenentaufe.html

Mit der Taufe ist die Aufnahme in die christliche Gemeinde verbunden.

Paten

Wenn Kinder getauft werden, so bestimmen die Eltern Paten. Die Patenschaft ist ein
kirchliches Amt. Paten haben zusammen mit den Eltern die Aufgabe, das Kind im christlichen
Glauben zu erziehen. Oft sind sie zusätzliche Vertrauenspersonen für das Kind und können
ihm so Gottes Liebe und Nähe vermitteln.
Pate kann jeder sein, der Mitglied in einer christlichen Kirche der ACK ist.

Bei einer evangelischen Taufe sollte mindestens ein Pate evangelisch sein. Die Anzahl der
Paten ist nicht begrenzt, üblich sind zwei Paten.

Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann kein kirchliches Amt übertragen bekommen und
daher nicht Pate werden.

Patenbescheinigungen

Wenn Paten aus einer anderen Gemeinde kommen als derjenigen, in der die Taufe stattfindet, so benötigen sie eine Patenbescheinigung. Diese stellt das Pfarramt des eigenen Wohnortes unentgeltlich aus. Die Patenbescheinigung sollte aktuell sein.

Tauftermine

Wir taufen in der Regel einmal im Monat.
Mal findet die Taufe im Sonntagmorgen-Gottesdienst um 9.30 Uhr statt,
mal in einem extra Taufgottesdienst, samstags oder sonntags, meist um 11 Uhr.

Die nächsten Termine finden Sie im Gemeindebrief, oder fragen Sie doch einfach im
geschäftsführenden Pfarramt Süd nach.

In einem Taufgespräch, zu dem die Pfarrerin in die Tauffamilie kommt, wird der
Taufgottesdienst vorbesprochen und die Anmeldung zur Taufe ausgefüllt.

Taufspruch

Ein Bibelwort (Taufspruch) soll den Täufling an seine Taufe erinnern und ihn in seinem Leben
begleiten. Suchen Sie doch einen Bibelvers aus, der Ihnen gefällt.

Hier oder hier finden Sie eine Auswahl an Taufsprüchen: 

Infos zur Taufe finden Sie auch unter:

 

https://www.ekd.de/einsteiger/taufe.html

 

 

https://www.ekd.de/einsteiger/erwachsenentaufe.html

 

 

Elemente im Taufgottesdienst

Tauffragen

Zur Taufe von kleinen Kindern gehören zwei Tauffragen an die Eltern und Paten.
Sie werden gefragt, ob sie wollen, dass ihr Kind getauft wird und ob sie bereit sind,
Ihren Teil dazu beizutragen, es als Glied der Gemeinde Jesu Christi zu erziehen.
Später, bei der Konfirmation, sollen die Kinder das Ja ihrer Eltern mit ihrem eigenen
Entschluss bekräftigen.

Taufformel

An die Tauffragen schließt sich die Taufformel an: "N.N. ich taufe dich auf den Namen Gottes,
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" Das ist keine Namensgebung, sondern der
Täufling wird mit dem Namen des dreieinigen Gottes verbunden. Danach wird aus dem Taufbecken
dreimal Wasser mit der hohlen Hand geschöpft und über die Stirn des Täuflings gegossen.

Taufwasser

Dies hat zeichenhafte Bedeutung: Wasser erfrischt und belebt. Ohne Wasser gibt es kein Leben.
Das Wasser der Taufe ist ein Zeichen, dass Gott uns Leben schenkt. Wasser wäscht auch und
reinigt uns. Das Wasser der Taufe ist ein Zeichen, dass Gott uns in Christus von aller Schuld
reinigt. Wir dürfen für alle Irrwege unseres Lebens auf Gottes Erbarmen hoffen und erhalten
Vergebung, wenn wir darum bitten.

Wasser kann aber auch bedrohliche Kraft entfalten. Wer aus dem Wasser gezogen wird, der wird
aus dem Tod gerettet. Bei den ersten Christen wurden die Täuflinge darum für einen Moment
ganz unter Wasser getaucht. Das bedeutet: In der Taufe erleben wir zeichenhaft unsere Rettung
vom Tod. Unser Sterben und Auferstehen mit Jesus Christus.

Kreuzzeichen

Der Getaufte bekommt auf die Stirn unsichtbar ein Kreuz gezeichnet: Ab heute gehört er zu
Jesus Christus und den Christen.

Taufsegen

Taufe bedeutet auch: Gottes Segen ruht auf dem Täufling. Das ist keine magische Versicherung,
dass alles glatt geht im Leben. Segen ist aber das Versprechen Gottes, dass er bei dem
Getauften bleibt und ihn auf seinem Lebensweg begleitet, ganz gleich, was passiert.
Nach dem Taufakt wird deshalb ein Taufsegen über dem Täufling gesprochen.

Taufkerze

Der Täufling bekommt von der Kirchengemeinde eine Taufkerze geschenkt. Sie soll zum Ausdruck
bringt, dass Jesus das Licht im Leben des Getauften ist.

Natürlich können Sie auch eine Kerze Ihrer Wahl selbst mitbringen.